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Sinusbodenelevation und metallfreie Implantatinsertion

Gleichzeitige Sinusbodenelevation und metallfreie Implantatinsertion

Klinische situation

Zahn 26 2 Jahre vor der Rehabilitation entfernt

Chirurgische Lösung
NobelPearl™ Konisches Zahnimplantatsystem Ø 4,2 mm x 10 mm
Restaurative Lösung
NobelPearl Abutment Gerades Inter-X RP 1 mm mit monolithischer Zirkoniumdioxid-Krone
Datum der Operation
Dezember 2017
Gesamtbehandlungszeit
4 Monate
Stellung der Zähne
26 (FDI-System)
Follow-up-Phase
2 Jahre

Author

Dr. Jens Tartsch, CH

Präsident ESCI
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Behandlung

Keramikimplantate können bei der Rehabilitation eines breiten Indikationsspektrums eingesetzt werden, von der Einzelzahnversorgung bis hin zu anspruchsvolleren Fällen, wie dem hier vorgestellten Fall der simultanen Sinusbodenelevation. Aufgrund des konisch zulaufenden und konischen Designs des Implantatkörpers und der engen Laufflächen war Nobel Pearl die Wahl für die vorgestellte Indikation, die eine hohe Primärstabilität erfordert.

Abb. 1: Abgeheilte Stelle 2 Jahre nach der Extraktion von Zahn 26. Beachten Sie die seitlichen…
Abb. 2: …und vertikale Knochenremodellierung.
Abb. 3: Die prächirurgische digitale Volumentomographie (DVT) zeigt den vertikalen Knochenumbau 2 Jahre nach der Extraktion von Zahn 26
Abb. 4: 3D-Implantatplanung mit SMOP-Software

Chirurgische Phase

Abb. 5: Lappenöffnung und Vorbereitung des Operationssitus
Abb. 6: Präparation des Sinusfensters und Zugang zur Kieferhöhle.
Abb. 7: Sinusbodenelevation.
Abb 8: Einsetzen des NobelPearl-Implantats Ø 4,2 mm x 10 mm.
Abb. 9: 0,6 mm suprakrestal eingesetztes Implantat.
Abb. 10: Mit deproteinisiertem Rinderknochen gefüllter Sinus
Abb. 11: Horizontale Augmentation mit deproteinisiertem Rinderknochen
Abb 12: Mit resorbierbarer Kollagenmembran bedeckter Knochenersatz.
Fig 13: Primary wound closure.

Prothetisches Protokol

Abb. 14: Der Wiedereröffnung erfolgte 3 Monate nach der Implantatinsertion mit einer kleinen Kamminzision. Gesundes Weichgewebe 2 Wochen nach Eröffnung um die Gingivakappe.
Abb. 15: Einsetzen der Abdruckkappe Geschlossener Löffel Inter-X auf das Implantat.
Abb. 16: Abdruckkappe Geschlossener Löffel Inter-X und Laborreplikat Inter-X.
Abb. 17: Repositionierung der NobelPearl-Abdruckkappe Geschlossener Löffel Inter-X im Abformmaterial mit dem NobelPearl-Implantat-Analog Inter-X und sicherstellen, dass es vollständig sitzt.
Abb. 18: Auf das Meistermodell gesetztes Abutment gerade mit Gingivamaske
Abb. 19: Monolithische Kronen aus Zirkoniumdioxid auf dem Meistermodell.
Abb. 20: Gesunde und dicke keratinisierte periimplantäre Schleimhaut nach Entfernung des Gingivaformers 4 Monate laterale Ansicht
Abb. 20: Gesunde und dicke keratinisierte periimplantäre Schleimhaut nach Entfernung des Gingivaformers 4 Monate laterale Ansicht
Abb. 22: Einprobe des NobelPearl-Abutments.
Abb. 23: Abutment in situ, mit VICARBO® Schraube mit einem Anzugsmoment von 25 Ncm.
Abb 24: Nachdem die Restauration intraoral auf dem Abutment zementiert wurde, wird sie zur Reinigung aus dem Mund genommen.
Abb 25: Endgültiges Einsetzen der Restauration mit Rakel und Drehmoment 25 Ncm
Abb. 26: Restauration nach dem Einbau und Verschließen des Schraubenzugangslochs mit Teflon
Abb. 27: Okklusaler Schraubenzugang mit Teflon verschlossen
Abb. 28: Endgültige Restauration nach mit Komposit verschlossenem Schraubenzugangsloch.
Abb. 29: Endgültige Restauration nach verschlossenem Schraubenzugangsloch mit Komposit-Okklusalansicht

Röntgen und Follow-up 2 Jahre

Abb 30: Röntgenbild 3 Monate nach der Implantatinsertion vor der Belastung
Abb. 31: 2-Jahres-Follow-up nach der Belastung. Die Röntgenaufnahme zeigt eine ausgezeichnete Erhaltung des Knochenniveaus.
Abb. 32: 2-Jahres-Follow-up.  Die gesunde Schleimhaut ohne Anzeichen einer Entzündung nach Entfernung der Krähe zur Kontrolle.
Abb. 33: 2-Jahres-Follow-up. Ästhetische Exzellenz mit endgültiger Restauration aus Zirkonoxid und sehr gesundem Weichgewebe.

Schlussfolgerung

Keramikimplantate sind für ein breites Indikationsspektrum konzipiert, von Einzel- bis hin zu Mehrfachanwendungen. Im vorliegenden Fall erwies sich das Implantat als sehr leistungsfähig, da es nach einer Knochenaugmentation in defektem Knochen eine verzahnte Krone trägt. Die chirurgischen und prothetischen Protokolle sind mit denen von Titanimplantaten nahezu vergleichbar. Dies sind wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Integration eines neuen Zahnimplantatsystems in die tägliche Zahnarztpraxis.

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